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Firmengeschichte

Die Hutfabrik Lembert wurde im Jahre 1861 in Augsburg gegründet.

Zunächst kaufte der Schwiegervater von Kaspar Lembert das Unternehmen, im Jahre 1876 erstanden die Brüder Kaspar und Raimund Lembert die Firma zurück. Kaspar Lembert wurde zu einer bekannten Augsburger Persönlichkeit und war Abgeordneter im bayrischen Landtag.

Zu Beginn fertigte man noch in einem Waschküchenbetrieb nahe des Vogeltors Filzschuhe aus Schweineborsten, doch schon bald ging man auf die Manufaktur von Hüten in der Haunstetter Straße über und das Traditionsunternehmen begann zu wachsen.

Der Aufbau musste hierbei ohne fremde finanzielle Mittel erfolgen, man hatte nichts, so bekam man auch keinen Kredit. Was zunächst wie eine notwendiges Übel wirkte, ist vielleicht auch eines der Erfolgsgeheimnisse der Hutfabrik Lembert: Man besinnt sich auf das, was man stets aus eigener Kraft leisten kann – heute, wie damals, dabei spielten und spielen die sich ergänzenden Fähigkeiten in der Teamarbeit immer eine große Rolle.

 

Glückliche Zufälle wirkten unterstützend: Wurde im Krieg die Firma Messerschmidt (ebenfalls mit Sitz in der Haunstetter Straße, etwas weiter südlich) und auch die Innenstadt von Augsburg zerstört, so verzeichnete die Hutfabrik Lembert keinerlei Schäden.

 

Heute führt Christian Lembert das Unternehmen in der 4. Generation. Er übernahm die Geschicke der Firma 1971. Jeder der Inhaber prägte die Firma auf seine Weise. Christian Lembert folgte den Zeichen der Zeit und stellte von der Massenproduktion auf die Individualproduktion von Hüten auf höchstem Qualitätsniveau um. Seine Frau, Heide Lembert, kümmert sich um die Damenhutkollektion und führt so den Bereich, der vormals Christian Lemberts Mutter Betätigungsfeld war, mit Herz und Verstand weiter.

 

Handwerk, Tradition, Leidenschaft – die Begriffe prägen das Unternehmen, ebenso wie der Anblick des Kamins, dessen Originalrechnung über 918,00 Reichsmark heute noch vorhanden ist und der ortsfremden den Weg zur Firma weißt, Augsburgern ein bekannter Anblick ist.